Heinz Strunk - Die gläserne Milf

Die gläserne Milf

Die Doppel-Vinyl
(inkl. Gratis Download)


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Single Fact

Jürgen Dose is back! Jürgen wer? Na, aber: Kein Geringerer als Studio-Braun-Mitglied Heinz Strunk (»Der goldene Handschuh«, 2016) entstaubt hier sein verwittertes Alter Ego in Wort, Klang und Bild. Die gar schicksalhafte Story des glücklosen Hamburgers ist fertiggeschrieben und erscheint in Kürze als Roman. Dort fassen sich Dose und Leidensgenosse Bernd »Bernie« Würmer, die in der Partnerfindung nichts unversucht lassen, ein Herz und begeben sich auf Butterfahrt nach Polen. Richtung Liebesglück. So hoffen sie jedenfalls. Glasklar schon jetzt: »Jürgen« wäre nicht ausgehfertig ohne die passende Musik. »Die gläserne Milf« heißt das hausgebrannte musikalische Destillat des mittlerweile achten Strunk-Romans.

Buch, Video, Album: Wie gehabt fährt der Schriftsteller, Musiker und Satiriker mehrspurig und schichtet sein Opus wie feinsten Nougat. Da befruchtet eines das andere, ist nichts als bloßes Gimmick zu verstehen. Auch nicht »Sanky Panky Boy«, denn diese erste Single ist ein Smash-Hit. Einer voller Verheißungen noch dazu: »Raus aus der Duldungsstarre, raus aus dem Lowlife, nie wieder Warm-up – für immer Konfetti« – wenn es das ist, was Jürgen blüht, dann wollen wir alle Jürgen sein. Und spüren, wie der Bass nach ziemlich genau einer Minute Erregungskorridor auf uns herniederdroppt. Und wie es dann um uns geschehen ist. Dose – willkommen zurück.

»Jürgen« erscheint am 24. März im Rowohlt Verlag, „Sanky Panky Boy am 17.03. als Download/Stream inkl. Video-Clip und das Album »Die gläserne Milf« am 31. März via Sony Music Entertainment.

Album Fact

Er hat es wieder getan: Heinz Strunk hat Filter und Sicherungen rausgedreht und ein Album aufgenommen. Doch »Die gläserne Milf«, so der Titel der Platte, kommt nicht allein. Sie ist der Soundtrack zu Strunks großartigem neuen Roman »Jürgen«.

Mit »Der goldene Handschuh« hatte der Schriftsteller zuletzt das Komische abgestreift; die Geschichte um den Serienmörder Fritz Honka und dessen titelgebende Stammkneipe brachte ihm 2016 den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis und Platz 19 auf der SPIEGEL-Jahresbestellerliste ein. Nun ist wieder Raum für Schmerzfreies: Das neue Buch erzählt aus dem Leben des Parkhauswärters Jürgen Dose aus Hamburg-Harburg. Der schon alles durch hat, und der mit ausreichend Naivität gesegnet ist, der Tristesse seines schnöden Daseins nicht vollends ins Auge blicken zu müssen. Trotzdem: Ein bisschen Liebe, das wär’ doch was! Sieht auch Kumpel Bernie Würmer von seinem Rollstuhl so. In der Konsequenz geht es auf eine Butterfahrt of Love ins polnische Breslau, wo es so viel Liebe hat, dass sie von den Bäumen und aus den Regenrinnen hängt. Fehlt also nur noch eines: Musik, bitte!

Als Fraktus-Mastermind Torsten Bage schrieb Strunk am Schöpfungsmythos des Techno mit, als (nahezu) er selbst landete Strunk Bestseller wie „Fleisch ist mein Gemüse“, „Fleckenteufel“ oder „die Zunge Europas“ mit einer Gesamtauflage von ca. 1 Million.

Von einer breiten Öffentlichkeit nahezu abgeschottet, arbeitete Heinz Strunk in der Abgeschiedenheit der Strunk-Studios jedoch parallel ebenso fanatisch wie unermüdlich an den 17 Titeln seines Opus Magnum: Die gläserne Milf. 20 Jahre und unzähliger Überarbeitungen bedurfte es, um den genialischen Kern des Werks freizulegen, doch jetzt endlich, 2017, ist es geschafft, ist der Zeitpunkt für den ganz großen Aufschlag gekommen. Sowohl textlich als auch musikalisch liefert das Album emotionale Primetime, high performing, mit anderen Worten: den BIG BOOST! Von artifiziellem Kunstgefrickele (Teilebahn)über klassisch anmutende Kleinode voller existentieller Wucht (Erschießungsfantasien in Polen) bis zur zeitgemäßen Popmusik state of the art (Sanky Panky boy): Heinz Strunk liefert! Sprachlich über jeden Zweifel erhaben, bieten die Texte eine literarische Qualität, die in der deutschsprachigen Musiklandschaft einmalig sein dürfte. Und das Besondere: Heinz Strunk nimmt alle mit. Das Feuilleton: Begeistert. Die Hip Hop Szene: Vor Ehrfurcht erstarrt. Die Indies: Fragen sich, wie er das nur gemacht hat. Der gemeine EDM-Fan: kann nicht anders, als mitzuwippen. Die große Klammer ist Leben und Wirken von Strunks alter Ego Jürgen Dose, einem armen Willi, Nerd, Sonderling, dessen Leben als eine umfassende Geschichte erzählt wird (analog zum Roman „Jürgen“). Insofern: ein Konzeptalbum erster Kajüte. Die gläserne Milf ist ungefähr 9 Lichtjahre von der oft öden, dummen Beliebigkeit deutschsprachiger Popmusik entfernt, und gilt bereits jetzt als das, was sie ist: Ein meisterhafter Monolith, oder, um mit Heinz Strunk zu sprechen: „Keep on pumpin da shit, cause it`s shit for da headz.